Lackierarbeiten bei Hitze?
Die besten Tipps für Lackierarbeiten im Sommer mit Sherwin-Williams.
Sorgen Sie für makellose Oberflächen – selbst unter heißesten Bedingungen.
Sommerhitze kann sich auf alles auswirken, von der Produktleistung bis hin zu den Anwendungsergebnissen. Damit Sie auch in den heißesten Monaten qualitativ hochwertige Ergebnisse erzielen können, hat Sherwin-Williams Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Betrieb hitzebeständig machen können:
Wählen Sie den richtigen Härter und Verdünner
Es ist wichtig, den richtigen Härter und Verdünner für die jeweilige Temperatur auszuwählen. Langsame Härter und Verdünner sind speziell für höhere Temperaturen formuliert und ermöglichen einen guten Fluss und gleichmäßige Verlaufseigenschaften, ohne den Aushärtungsprozess zu beschleunigen.
Wenn Sie sich für einen langsameren Härter entscheiden, verwenden Sie diesen immer zusammen mit dem passenden Verdünner. Das Mischen nicht aufeinander abgestimmter Komponenten kann zu Problemen mit der Glanzbeständigkeit oder zu unerwünschten Oberflächenfehlern führen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, lesen Sie bitte das technische Datenblatt (TDS) des Produkts, um die empfohlenen Kombinationen herauszufinden.
Ultra System bietet eine große Auswahl an Härtern und Verdünnern für alle Temperaturen.
Minimieren Sie den Einsatz von Verdünnern in Klarlacken
Zu viel Verdünner, insbesondere bei hohen Temperaturen, kann dazu führen, dass der Klarlack zu schnell trocknet, was zu Spritzern oder einem schlechten Verlauf führt. Die Einhaltung des unteren Bereichs des im TDS festgelegten Verhältnisses trägt zu einer besseren Kontrolle und Oberflächenqualität bei.
Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf die Produkte
Lagern Sie Farbprodukte, Verdünner oder Härter niemals unter direkter Sonneneinstrahlung. Hitze und UV-Strahlung können die Viskosität und das chemische Gleichgewicht eines Produkts verändern und dessen Leistung beeinträchtigen. Bewahren Sie Materialien immer an einem kühlen, schattigen Ort auf, idealerweise innerhalb des vom Hersteller angegebenen Temperaturbereichs.
Denken Sie auch daran, den Deckel der Härter nach dem Ausgießen immer so schnell wie möglich wieder zu verschließen. Selbst kurzzeitiger Kontakt mit Luft kann zu chemischen Veränderungen führen, wodurch die Wirksamkeit und die Topfzeit des Produkts beeinträchtigt werden.
Kühlen Sie die Spritzkabine zwischen den Arbeitsgängen ab
Die Temperaturen in Spritzkabinen können nach jedem Auftrag erheblich ansteigen, insbesondere bei aufeinanderfolgenden Arbeiten im Sommer. Das Abkühlen der Kabine zwischen den Zyklen ist unerlässlich, um zu vermeiden, dass die Restwärme die nächste Anwendung beeinträchtigt. Überhitzte Platten können dazu führen, dass die Farbe nicht richtig haftet, was zu ungleichmäßigen Oberflächen oder Spritzern führt.
Verwenden Sie bei hohen Temperaturen eine größere Düse
In heißeren Umgebungen kann die Umstellung auf die größte in der TDS empfohlene Düseneinstellung einen spürbaren Unterschied bewirken. Eine größere Düse ermöglicht einen höheren Materialausstoß, wodurch die Farbe länger auf der Oberfläche feucht bleibt und die Deckkraft verbessert wird. Dies ist besonders wichtig für Grundierungen und Klarlacke, bei denen ein gleichmäßiger, nasser Film von entscheidender Bedeutung ist.
Verwenden Sie zum abschließenden Abwischen einen antistatischen Reiniger
Sommerhitze geht oft mit trockenen, staubigen Bedingungen einher. Statische Aufladungen an den Platten können feinen Schmutz und Ablagerungen anziehen und die Oberfläche verunreinigen. Die Verwendung eines antistatischen Reinigers zum abschließenden Abwischen verringert die Anziehungskraft von Staub und sorgt für ein saubereres, professionelleres Ergebnis. Es ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung, insbesondere bei gut sichtbaren Platten
Mischen Sie für größere Reparaturen jede Schicht separat
Für größere Reparaturen bei hohen Temperaturen empfehlen wir, das Produkt pro Schicht anzumischen, anstatt eine ganze Charge vorzubereiten. Wärme beschleunigt die Aushärtung, verkürzt die Topfzeit und verändert die Viskosität während der Anwendung. Wenn Sie für jede Schicht frisches Produkt anmischen, erhalten Sie die richtige Konsistenz und vermeiden Probleme wie Klumpenbildung, ungleichmäßige Abdeckung oder Produktverschwendung.
Lackieren Sie in den kühleren Tageszeiten
Das Timing ist bei Lackierungen im Sommer entscheidend. Planen Sie die Lackierarbeiten für den frühen Morgen oder späten Nachmittag, um die größte Hitze des Tages zu vermeiden. Kühlere Bedingungen tragen dazu bei, die Viskosität, das Sprühbild und die Trocknungszeiten besser zu kontrollieren. Dies verbessert nicht nur die Oberflächenqualität, sondern verringert auch die Belastung für Ihr Team und Ihre Ausrüstung.
Sie könnten auch Ihren Arbeitsablauf in der Werkstatt so koordinieren, dass Vorbereitungs- und Nicht-Lackierarbeiten in der Mittagszeit Vorrang haben und Sie die Spritzkabine für Zeiten reservieren, in denen die Bedingungen am günstigsten sind.
Lackreparaturen im Sommer müssen nicht mit Qualitätseinbußen einhergehen. Durch Anpassung Ihrer Materialien, Arbeitsabläufe und Anwendungstechniken können Sie dennoch hervorragende Ergebnisse erzielen. Sherwin-Williams bietet eine umfassende Auswahl an temperaturgeeigneten Produkten und kompetenten Support, damit Sie jede Arbeit unabhängig von der Jahreszeit problemlos ausführen können.
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